5. Fachkonferenz ist Geschichte

Kurzinfo zur 5. Fachkonferenz des SWBV e.V.
- Teilnehmer 120 Sportfeunde
- Qualitativ gute Vorträge und eine anschließende rege Diskussion
- Besonders gefiel  Janet Wagner und ihre jugendliche Art des Vortrages zum
  Verbandstag des SWBV in Glauchau 2012 sowie der Vortrag der Präsidentin : Was
  macht der  SWBV eigentlich ?
- Sabine Penndorf wurde mit Buch und Blumen als Fachwart verabschiedet  – Erhard
  Seidel erhielt die Ehrenplakette des LSB. Nochmals Danke Sabine und Erhard!
- Dank auch an Elke Eichler und Bernhard Müller für die organisatorische und technische
  Vorbereitung – es hat alles geklappt!
Eine gelungene Veranstaltung!

 

DAV Hauptversammlung 2011 in Heilbronn

Die wichtigsten Beschlüsse der DAV Hauptversammlung:

  • Mit der Mehrjahresplanung 2012 bis 2015 haben die Delegierten ein Grundsatzpapier verabschiedet, das die folgenden Arbeitsschwerpunkte des Deutschen Alpenvereins für die kommenden Jahre festlegt:
  • Deutliche Anhebung der jährlichen Zuschüsse für Hütten und Wege – von bislang 4 Mio. EUR auf dann 6,2 Mio. EUR jährlich. Dabei handelt es sich um Mittel, die Sektionen für anstehende Baumaßnahmen in Form von Beihilfen oder Darlehen vom Hauptverein bekommen können.
  • Mehr Service für die 353 Sektionen des DAV; darunter fallen der Ausbau des Versicherungsschutzes für Einzelmitglieder, die Unterstützung bei der Verwaltung der Mitgliederdaten oder ein deutlicher Ausbau des DAV-eigenen Intranets.
  • Verstärkte Investitionen in die Sicherheit beim Bergsport; weiterer Ausbau der Ausbildung und Bereitstellung eines umfassenden Toureninformationssystems im Internet für alle Bergsportler.
  • Stärkung der Jugendarbeit durch mehr Unterstützung für die Sektionen bei der Gewinnung und Bindung von Jugendleitern und weiteren Ehrenamtlichen.
  • Start einer großen Klimastrategie im Bereich “Natur und Umwelt”, um der Verantwortung des DAV als Naturschutzverband gerecht zu werden.
  • Anhebung Verbandsbeitrages – also des Anteils, den die Sektionen zur Finanzierung der gemeinsamen solidarischen Aufgaben an den Hauptverein abführen. Die Delegierten beschlossen eine Anhebung um 5,46 Euro auf 30 Euro mit Wirkung zum 1. Januar 2014.

Weitere Infos hier:http://news.climbing.de/bilanz-der-dav-hauptversammlung-2011-in-heilbronn/

Die Süddeutsche Zeitung und das Wanderparadies Sachsen

Wandern in Sachsen: Unterwegs im Tharandter Wald

Dresden (dpa/tmn) – Südwestlich von Dresden liegt eines der schönsten Wandergebiete Sachsens: der Tharandter Wald. Früher jagten in ihm die Kurfürsten. Heute zieht es Familien und Ausflügler zum Spazierengehen dorthin.

Mama, wie klingt eigentlich der Wald? Diese Frage wird Kindern auf dem Sinnespfad im Tharandter Wald in Sachsen beantwortet. Dort können sie mit ihren Eltern unter anderem auf Klanghölzern und einer Stammtrommel den Wald zum Klingen bringen. Und das ist nur eine von vielen Attraktionen in dem rund 6000 Hektar großen Waldgebiet vor den Toren von Dresden. Mehr als 190 Kilometer gut ausgeschilderte Wanderwege erwarten Besucher dort.

Der Tharandter Wald ist ein Ausflugsziel mit langer Tradition: Schon Kurfürst August von Sachsen ließ dort von 1554 bis 1558 eine Jagdhausanlage bauen. In der Natur, so die Hoffnung des Monarchen, würden seine Grillen, also Kummer und Sorgen, schnell verfliegen. Ob er damit Erfolg hatte, ist nicht überliefert. Immerhin trägt der um die Burg entstandene kleine Ort bis heute den Namen Grillenburg, und er ist noch immer völlig vom Wald umgeben.

Später, unter der Regentschaft von Kurfürst August dem Starken, wurde das Anwesen in ein kleines Jagdschloss umgebaut. Von seiner damaligen Bausubstanz ist nur wenig erhalten geblieben. Eine Sandsteinbrücke führt immer noch über den Gondelteich und lässt erahnen, dass die Anlage einst ein romantisches Plätzchen gewesen sein muss. Das Schloss wird derzeit renoviert und soll später die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt beherbergen.

Die Gegend rundherum lässt sich auf mehreren Walderlebnispfaden erkunden. Neben dem Sinnespfad gehört dazu auch ein Abenteuerpfad. Er verläuft ohne große Steigungen im Tal der Triebisch. Unterwegs erwartet Wanderer zum Beispiel eine «Schatzinsel» mit Skulpturen und ein Baumstamm zum Balancieren.

Wer will, kann sich auch auf den Holzweg begeben. Er macht mit Holzsorten und ihren Eigenschaften vertraut und zeigt, wie vielfältig dieser nachwachsende Rohstoff verwendbar ist. Weil für den Bergbau, die Holzkohlegewinnung und die Residenzstadt Dresden viel Holz gebraucht wurde, war der Tharandter Wald um 1800 stark heruntergewirtschaftet.

Aus der Holznot heraus entwickelte sich das Waldgebiet geradezu zum Modellfall einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Nimm nur so viel von der Natur, wie sie auch wieder alleine herstellt, war die Maxime von Johann Heinrich Cotta, der 1811 seine private Lehranstalt nach Tharandt verlegte. Sie wurde 1816 zur Königlich-Sächsischen Forstakademie erhoben und ist nach St. Petersburg (1808 gegründet) die zweitälteste Forstakademie der Welt. Seither haben über 8500 Absolventen die Einrichtung verlassen und die wegweisenden Ideen von nachhaltiger Waldbewirtschaftung in alle Teile der Welt getragen. Heute gehört die Fachrichtung Forstwissenschaften zur Technischen Universität Dresden, hat ihren Sitz aber nach wie vor direkt am Lehrobjekt, dem Forstbotanischen Garten in Tharandt.

Dieser Park wurde ebenfalls 1811 von Cotta gegründet, der als Vater der Deutschen Forstwissenschaft gilt. Die seitdem mehrfach vergrößerte Anlage umfasst heute rund 34 Hektar und ist öffentlich zugänglich. Über 1990 Gehölze sind zu sehen, 240 Arten sind in Mitteleuropa heimisch. Wer mehr über die Geschichte der Forstwissenschaften erfahren will, kann einen entsprechenden Lehrpfad entlang wandern.

Informationen:

Tourismusbüro Forststadt Tharandt, Schillerstr. 5, 01737 Tharandt, Telefon: 035203/395130, Internet: www.tharandt.de

© sueddeutsche.de – erschienen am 14.10.2011 um 09:58 Uhr

 

Auch in Sachsen gibt es Kühe!

Der nachfolgende Artikel könnte auch für Wanderer in Sachsen Bedeutung haben:

“Beim Wandern Abstand zu Kühen halten

Hamburg (dpa/tmn) – Müssen Wanderer auf ihrer Tour eine Kuhweide überqueren, sollten sie genügend Abstand halten. Sonst fühlen sich die Tiere möglicherweise bedroht und werden aggressiv.

Das Imitieren von Kuhlauten sowie hektische Bewegungen sollten Wanderer besser vermeiden, wenn sie einer Rinderherde über den Weg laufen. Das rät die Tierschutzorganisation Vier Pfoten in Hamburg. Ansonsten könnten sich die friedlichen Tiere bedroht fühlen. Vor allem zu Kälbchen sollte Distanz gewahrt werden. Die Jungtiere dürfen nicht berührt werden, weil das den Schutzinstinkt der Mutter wecken und zu aggressivem Verhalten führen kann.”

Süddeutsche Zeitung vom 08.08.2011